Dezember 2005/Januar 2006
Wie
viele Schlagzeilen werde ich im zu Ende gehenden Jahr auf der
Titelseite meiner Zeitung gelesen, in den Abendnachrichten des
Fernsehens oder beim morgendlichen Kaffee gehört haben? …
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Vom Umgang mit der Jahreslosung 2006
Es
ist gut, wenn man in wenigen Worten zusammenfassen kann, was einen
bewegt, worauf man hofft oder wo man Trost und Stärkung findet. Für
viele Menschen hat deshalb die Jahreslosung eine besondere Bedeutung …
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Februar/März 2006
Angenommen Sie müssten mit wenigen Worten beschreiben, was Ihnen der
christliche Glauben bedeutet – welche Worte würden Sie wählen? …
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April/Mai 2006
Das Telefon klingelt. H. ist am anderen Ende. „Hast Du einen Augenblick Zeit, ich muss dringend mit Dir sprechen!?“ …
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Juni/Juli 2006
„Freiheit“ ist ein Schlüsselwort im Brief des Paulus an die Galater.
Doch der Sinn dieses Wortes ist bei Paulus ein anderer als der uns heute
geläufige …
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August/September 2006
Läßt sich Zufriedenheit messen? Schwerlich! Dem einen genügt das, was
ein anderer als vollkommenen ungenügend ansieht, um schon zufrieden zu
sein …
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Oktober/November 2006
Es ist ein Kennzeichen der modernen westlichen Gesellschaften, dass in
ihr die Menschen die Möglichkeit besitzen, die Welt so zu deuten und zu
gestalten, „als ob es Gott nicht gibt“ – und niemand darf die, die so
denken oder leben, für ihre Haltung strafrechtlich behaften …
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Dezember 2006/Januar 2007
Februar/März 2007
Viele Menschen können und wollen es heute nicht mehr verstehen, warum sich die
christlichen Kirchen immer noch voneinander unterscheiden …
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April/Mai 2007
Es ist noch nicht lange her,
da galt der als bedauernswerter Zeitgenosse, der nicht ständig allen
Anwesenden seine innere Verfassung kund tat …
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Juni/Juli 2007
Die Werke Gottes zu preisen, dazu ist in diesen Wochen wahrlich
Anlass genug: die Farbenpracht der Blumen, das frische Grün der Bäume,
der Gesang der Vögel! …
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August/September 2007
Viele Eltern helfen ihrem Kind mit einem Ritual, von der Unruhe
des Tages in den Schlaf zu finden. Sie lesen eine Geschichte vor. Sie
singen oder summen ein Lied. Sie beten …
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Oktober/November 2007
Es gibt keine Seele. Es gibt nicht einmal ein substantielles Selbst
des Menschen. So urteilte vor ein paar Wochen ein deutscher
Philosophie-professor in einer bekannten Wochenzeitung.
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Dezember 2007/Januar 2008
Manchmal habe ich das Gefühl, es wäre besser zu schweigen. Denn der
Zwang scheint übermächtig zu sein, alles in Worte fassen zu müssen, auch
das Unsagbare …
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Februar 2008
„Welche Vorsätze haben Sie sich für das neue Jahr vorgenommen“, zwei
Jugendliche hielten mir ein Mikrophon auf der Karl-Marx-Straße vor das
Gesicht und schauten mich erwartungsvoll an …
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März 2008
Nach menschlicher Logik hätte es das Ende bedeuten müssen. Jesus war tot
und mit ihm die Hoffnung auf den Anbruch des Reiches Gottes …
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April/Mai 2008
Über den Glauben mit Anderen reden? Der Glaube ist etwas persönliches.
Warum soll ich mein Inneres offenbaren? Außerdem ist es ein Gesetz der
Höflichkeit, sich nicht anderen Menschen aufzudrängen …
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Juni/Juli 2008
„Der Gott, der Eisen wachsen ließ, der wollte keine Knechte, drum gab er
Säbel, Schwert und Spieß dem Mann in seine Rechte“, so dichtete im Jahr
1812 Ernst Moritz Arndt …
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August/September 2008
Wenn ich unsere kleine Tochter anschaue, entdecke ich in ihrem Gesicht,
in ihren Gesten und ihrer Art, sich zu bewegen, Vertrautes. Was das
Vertraute ist, vermag ich schwer in Worte zu fassen …
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Oktober/November 2008
Ältere Gemeindemitglieder berichten mir gelegentlich, dass in den
Zeiten, in denen die Menschen nur wenig besaßen, eine größere
Bereitschaft bestand, miteinander das Wenige zu teilen. …
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Dezember 2008/Januar 2009
Es ist wieder Engelszeit. Sie schweben in den Kaufhäusern und auf den
Weihnachtsmärkten über unseren Köpfen. Sie lächeln von Plakatwänden. Sie
schenken Glühwein ein oder verteilen Werbezettel …
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Februar/März 2009
Vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand, lautet ein gern
zitiertes Sprichwort. Trotz modernster Navigationstechnik und
satellitengestützter Wettervorhersage, auf den Weiten der Ozeane ist
kein Schiff vor Unwettern gefeit. Aber vor Gericht? …
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April/Mai 2009
Mit einem Federstrich sich aller finanziellen Verpflichtungen entledigen zu können – wer wünschte sich das nicht? …
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Juni/Juli/August 2009
Es gibt biblische Erzählungen, die uns unmittelbar ansprechen, obwohl
sich unsere Lebensumstände deutlich von denen unterscheiden, unter denen
die Texte einstmals entstanden sind …
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Oktober/November 2009
Der 9. November 1989 brachte die erhoffte Wendung. Eine karge Meldung,
verlesen vom Politbüromitglied Schabowski, kündigte für die „Bürger der
DDR“ veränderte „Regelungen für den Reiseverkehr“ an …
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Dezember 2009/Januar 2010
Februar/März 2010
Wer die soziale Wirklichkeit in unserem Land nur mit Hilfe des
Grundgesetzes und der einschlägigen Gesetze beschreiben wollte, erhielte
ein schiefes Bild …
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April/Mai 2010
Es gilt einem Missverständnis zu begegnen: die Menschen in der Antike
waren im Durchschnitt nicht leichtgläubiger als es der sogenannte
moderne Mensch ist …
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August/September 2010
Die Geschwindigkeit, mit der wir heute Informationen erhalten, verführt
dazu, genauso schnell die Einschätzung und Bewertung der Informationen
vorzunehmen, obwohl es wahrscheinlich besser wäre abzuwarten …
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Oktober/November 2010
Kennen Sie das auch – den abendlichen Streit, ob die Kinderzimmertür
geschlossen oder ein wenig geöffnet bleibt? Kinder können da sehr
hartnäckig sein …
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Dezember 2010/Januar 2011
in der Einbahnstraße wenden und zurückfahren? Mutige wagen selbst das.
Klüger ist es, anzuhalten und zu fragen, wie man ohne ein solches
riskantes Manöver weiterkommt …
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April/Mai 2011
es gibt Worte, die aus der Alltagssprache fast verschwunden sind. Das Wort „Anfechtung“ ist ein solches Wort …
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Juni/Juli 2011
Liebe Leserinnen und Leser,
als Kind konnte ich nur schwerlich damit aufhören: ich schob die zwei Magnete, die mir meine Oma geschenkt hatte, immer wieder aufeinander zu …
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Dezember 2011/Januar 2012
Liebe Leserinnen und Leser,
man kann darüber klagen oder es als Chance ansehen: Kentnnisse über das
Christentum und seine Geschichte sind in unserer Gesellschaft nur noch
bruchstückhaft vorhanden …
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