Willkommen | Mein Weg zu und mit Jesus

Mein Weg zu und mit Jesus

Gemeinsam mit der iranischen Gemeinde haben wir bereits Gottesdienste gefeiert. Darüber hinaus wollen wir den Kontakt intensivieren und uns gegenseitig besser kennen lernen. In diesem Interview erhalten wir einen Einblick in Parvanehs Lebens- und Glaubensweg. Sie ist 36 Jahre alt und gehört zu der Gruppe, welche die Gottesdienste der Gemeinde vorbereitet und durchführt.

Woher kommst Du?
In Shiraz, im südlichen Iran, bin ich geboren und in Teheran aufgewachsen.

Wann hast Du das erste Mal von Jesus gehört?
Als der Film ‚Passion Christi‘ im Kino lief. Meine Mutter fragte mich, ob ich den mit ihr angucken möchte. Ich muss dazu sagen, dass ich eine schwere Hautkrankheit hatte und mir der Arzt sagte, dass man nichts dagegen tun kann. Als ich dann mit meiner Mutter im Kino war, sagte sie zu Jesus, dass er mich heilen solle. Eine Woche später fühlte sich meine Haut besser an. Ich ging wieder zum Arzt. Er war erstaunt und sagte mir, dass meine Haut dabei war zu heilen. Darauf hin gab mir meiner Mutter Kerzen, die ich in die Kirche bringen konnte. Ich konnte aber nicht in die Kirche gehen, da es im Iran verboten ist zu konvertieren und der Verdacht entstanden wäre, ich würde mich taufen lassen. Meine Mutter brachte mir Verständnis entgegen, sollte ich Christin werden wollen.

Wie hast Du zur iranischen Gemeinde gefunden?
Nachdem ich nach Deutschland kam – ich kam wegen Jesus, also wegen des Glaubens, in dieses Land – erzählten mir Freunde von der iranischen Gemeinde. Das hier ist die erste Kirche in der ich je war. Und alles war interessant: der Gottesdienst, die Lieder, die Predigt, alles. Im Gottesdienst hörte ich die biblischen Lesungen und für mich stand fest, das will ich machen. Als Pastor White Menschen suchte, die ihm beim Gottesdienst unterstützen, meldete ich mich sofort dafür.

Was ist Dir am Glauben wichtig?
Mir ist wichtig, dass Jesus mir zeigt, dass Gott die Liebe ist. Genauso wichtig ist es mir, Liebe an meine Mitmenschen weiterzugeben.

Was wünscht Du Dir für die Zukunft?
Ich habe meinen Weg gefunden und möchte ihn weitergehen. Außerdem hoffe ich, dass noch mehr Menschen Gottes Liebe erfahren.

Vielen Dank, Parvaneh!

 

 

 

 

 

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